Genc Osman - Jugendliche, die keiner haben will

 

Zweiter Vorsitzender und Hobby-Sozialarbeiter ist Erkan Ustünay beim SV Genc Osman Duisburg. Und das ist keine leichte Aufgabe: Denn der Club kümmert sich vor allem um sozial benachteiligte Jugendliche. Die kein anderer Verein haben will. Übrigens neben seiner Tätigkeit als Vorsitzender des örtlichen Moscheevereins. Der DFB hat dafür Genc Osman ebenso mit dem zweiten Platz seines Integrationspreises belohnt wie das Bundesinnenministerium im Rahmen der „Initiative Sicherheitspartnerschaft. Gemeinsam mit Muslimen für Sicherheit.“ Während seiner Zeit als Trainer der ersten Mannschaft schaffte er drei Aufstiege in vier Jahren.

Film: kann auf Wunsch produziert werden

Hörfunkfeature: 4.10 min
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Das Wunder von Marxloh

 

Duisburg-Marxloh. Bei einem Ausländeranteil von einem Drittel gibt es hier viele Vorurteile über die Migranten. Zum Beispiel, das man dort nachts nicht sicher über die Straßen gehen kann. Dennoch geschah hier das „Wunder von Marxloh“. Beim Bau der bis dahin größten Deutschen Moschee (siehe Foto von mir) gab es kaum Proteste. Viele Deutsche und Türken sind seit über 50 Jahren eng befreundet.

Film und Hörfunkfeature: können auf Wunsch produziert werden
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Nach Hartz IV Fraktionsvorsitzender im Landtag

 

Ein ehemaliger Klassenkamerad von mir und damit gebürtiger Duisburger, Heinz-Werner Jezewski, hat es innerhalb kürzester Zeit vom Hartz-IV-Empfänger zum Vorsitzenden der Linksfraktion sowohl im Flensburger Rat als auch vorübergehend im schleswig-holsteinischen Landtag gebracht! Auch einen historischen Roman und einen Krimi hat er geschrieben. Er besitzt allerdings auch eine DKP-Vergangenheit. Vielleicht, weil er nicht in der besten Wohngegend groß geworden ist.

 

Filmaufbau

Gedreht werden sollte möglichst im Flensburger Landtag. Die Kamera zeigt ihn bei der Arbeit. Zu Wort kommen auch Parteifreunde und politische Gegner. In Duisburg wird seine Geburtststätte, die Wolfstraße in Marxloh, gezeigt. Nicht die schönste Wohngegend. Über seine Jugend erzählen ehemalige Nachbarn, Freunde und Lehrer. Seinen Roman könnte vielleicht ein Literaturkritiker besprechen. Denn der beste Schüler war er nicht.

kann auf Wunsch für alle Medien produziert werden